1. Mannschaft Fußballchronik

Die Chronik der 1. Fußballmannschaft des TSV Hirschaid

Zusammenfassung der Spielzeiten 2000/2001 - 2010/11

In der Saison 2000/01 wurden von Abteilungsleiter Peter David mit der Verpflichtung von Spielertrainer Juan Catalan die Weichen neu gestellt. Mehrere Spieler mit Landesligaerfahrung kamen hinzu, wie z. B.: Johannes Dusold (TSV Schammelsdorf), Rudi Beßler (FC Röbersdorf), Thorsten Hofmann, Michael Kühnpast (FC Strullendorf), Christoph Lerch (SV Pettstadt). In der Winterpause wurde ungeschlagen mit 15 Siegen und 5 Unentschieden mit 50 Punkten und 68 : 16 Toren Platz 1 belegt. Auch die Rückrunde war erfolgreich und mit 87 Punkten und 119 : 30 Toren wurden Rekorde gebrochen. Es gab nur eine Saisonniederlage gegen Geisfeld und Spielertrainer Juan Catalan erzielte alleine 38 Treffer, gefolgt von Thomas Beck mit 28 Toren. Torhüter Günther, Juan Catalan und Michael Kühnpast wurden in die Top-Elf der Kreisligasaison gewählt.

 

Bezirksligasaison 2001/02 Michael Kühnpast übernahm die Spielertrainertätigkeit, die TSV-Elf konnte sich gut behaupten und belegt Platz 8 mit 45 Punkten und 69 : 57 Punkten.

Ab der Bezirksligasaison 2002/03 übernahm mit Holger Baumgartl ein technisch sehr beschlagener Spielertrainer für 3 Spielzeiten sein erfolgreiches Engagement. Nach dem Erreichen des 5. Tabellenplatzes (48 Punkte, 68 : 56 Tore) konnte in der darauffolgenden Saison 2003/04 die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga erspielt werden, was zur Relegationsrunde für die Bezirksoberliga reichte. Es gelang der Aufstieg in die Bezirksoberliga durch einen 1 : 0-Sieg im Entscheidungsspiel gegen den FC Vorwärts Röslau in Stadtsteinach. Die Rückkehr in die Bezirksoberliga war geschafft!

Nach dem Aufstieg in die Bezirksoberliga verlief die 3. Spielzeit (2004/2005) unter Spielertrainer Holger Baumgartl ebenso erfolgreich: Sie wurde mit einem 7. Tabellenplatz bei 41 Punkten und 51 : 50 Punkten (28 Spiele) abgeschlossen.

Bezirksoberligasaison 2005/06: Juan Catalan übernahm das Spielertraineramt von Holger Baumgartl und es wurde ein 6. Tabellenplatz bei 51 Punkten und 59 : 43 Toren erreicht.

Ab 2006 übernahm Johnny Hansen die Fußballabteilung, und unsere Mannschaft konnte in der Bezirksoberliga weiterhin sehr gut mithalten. Es folgte nun ein enormer personeller Umbruch und junge Spieler sowie Neuzugänge aus unteren Klassen mussten nun die Lücken schließen, was unter dem neu verpflicheteten Trainer und Ex-Landesligaspieler Andreas Gebhard überaus erfolgreich gelang. Ein kaum erwarteter Erfolg wurde in der Saison 2006/07 mit einem sensationellen 3. Tabellenplatz (60 Punkte, 64 : 29 Punkte) erreicht. Auch in den folgenden 2 Spielzeiten der Bezirksoberliga (2007/08: 8. Tabellenplatz, 42 Punkte, 38 : 37 Tore) sowie 2008/09 (6. Platz, 43 Punkte, 42 : 31 Tore) konnte sich die junge TSV-Elf sehr gut behaupten.

Bezirksoberligasaison 2009/2010: Etliche Leistungsträger verließen den TSV. Wir standen vor einem völligen Neuaufbau. Dementsprechend lautete auch das Saisonziel "Klassenerhalt". Jugendspieler mussten wieder die Lücken schließen. So blieb bis zum Schluß nur der Relegationsplatz 13  (29 Punkte, 37 : 50 Tore). Das Entscheidungsspiel gegen den FC Mitwitz wurde nach Elfmeterschießen sehr unglücklich verloren, was den Abstieg aus der Bezirksoberliga bedeutete. Jetzt galt es, den Blick nach vorne zu richten und zu versuchen, in der Bezirksliga Fuß zu fassen.

Nach dem 8. Spieltag in der Bezirksligasaison 2010/11 trennten sich der Trainer Andreas Gebhard und die Vereinsführung einvernehmlich, um der Mannschaft einen positiven Anstoß zu geben. Juan Catalan übernahm wieder die Spielertrainerfunktion, der mit einem vereinsinternen Betreuerteam den Klassenerhalt in der Bezirksliga realisieren konnte. Noch zur Winterpause wurde nur der vorletzte Tabellenplatz 15 der Bezirksilga belegt. Durch die Neugliederung des Fußballs auf Bezirksebene (bevorstehende Auflösung der Bezirksoberliga, Eingliederung der Vereine in die Bezirksligen West und Ost sowie in die Landesligen) war der 10. Tabellenplatz zum Klassernerhalt in der Bezirksliga nötig. Es gelang nun zur Winterpause, sich mit Spielern wie Tobias Wichert (SV Memmelsdorf, Bayernliga), den landesligaerfahrenen Rippstein (SV Pettstadt), Krasser (BSC Erlangen) und 5 anderen Spielern zu verstärken und nach einer starken Rückrunde mit 24 Punkten aus 15 Spielen den zum Klassenerhalt erforderlichen 10 Platz (40 Punkte, 44 : 50 Tore) zu erreichen.

Zusammenfassung der Spielzeiten 1989/90 - 1999/2000

Landesligasaison 1989/90 Das Ziel konnte nur Klassenerhalt (13. Platz) lauten. Leistungsträger wie Werner Reichelt und "Bubi" Grimm verließen den Verein und der größte Teil der Mannschaft war an die oberste Leistungsfähigkeit angelangt. Die Mannschaft war in der Vorrunde überfordert und errang hier nur 7 Punkte. Auch in der Rückrunde konnte der Rückstand auf die Konkurrenz nicht verkürzt werden, so dass der TSV den letzten Platz mit 15 : 49 Punkten und 42 : 78 Toren belegte. Es ging zurück in die Bezirksoberliga.

Bezirksoberligasaison 1990/91: Heinz Eger gab Platz 1 - 3 als Ziel aus, doch erst im 5. Spiel gelang der 1. Sieg und zum Ende der Vorrunde lag der TSV mit 16 : 14 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz. Die Rückrunde wurde noch schwächer  und es wurden nur noch 9 Punkte aus den restlichen Spielen geholt. Vor dem letzten Spieltag war man mit dem SV Rothenkirchen und dem TV Ebern auf einem Abstiegsplatz. Trainer Heinz Eger beendete die Trainertätigkeit im gegenseitigem Einvernehmen mit Abteilungsleiter Peter David, der das Training übernahm. Im letzten Spiel beim VfB Coburg wäre ein Sieg nötig gewesen, um den Klassenerhalt zu schaffen, doch es reichte nur zu einem 2 : 2 - Unentschieden. Am Ende der Punkterunde stand der TSV auf einem Relegationsplatz. Im ersten Relegationsspiel (in Rattelsdorf vor 1800 Zuschauern!) verlor man gegen den Bezirksligazweiten FC Adler Weidhausen 6 : 7 nach Elfmeterschießen. Im zweiten Relegationsspiel gegen den TSV Thiersheim wurde jedoch mit 7 : 6 nach Elfmeterschießen (in Stadtsteinach) gewonnen und die Klasse konnte gehalten werden.

Bezirksoberligasaison 1991/92 Ex-Bayenligaspieler Walter David wurde als Trainer gewonnen, nach dem Weggang etlicher Leistungsträger setzte der TSV auf seinem Nachwuchs. Der Rundenstart war mäßig und nach 3 Spielen hatte man nur 1 Punkt auf dem Konto. Die Mannschaft fing sich nach der Reaktivierung von Reinhard Wichert und Herbert Häfner und holte 7 : 3 Punkte. Auch Walter David schnürte nochmal die Stiefel. Doch nun folgte eine Negativserie von 1 : 39 Punkten in 20 Spielen. Walter David war das Handtuch und sein Bruder Peter übernahm wieder das Training. Doch auch er konnte den Abstieg nicht mehr verhindern.

Bezirksligasaison 1992/93: Andreas Köhler vom ASV Trabelsdorf wurde als Spielertrainer verpflichtet und die Vorrunde verlief noch mit 17 : 13 Punkten und 36 : 23 Toren (8. Platz) gut, doch daraufhin folgten 10 : 20 Punkte in 15 Spielen. Der Vorsprung auf einem Relegationsplatz schmolz auf einem Punkt. Durch ein 2 : 2 gegen den ASV Gaustadt und einem 3 : 1 - Heimsieg gegen den TSV Schlüsselfeld konnte mit dem 12. Tabellenplatz bei 30 : 34 Punkten und 62 : 56 Toren der Klassenverbleib gesichert werden.

Bezirksligasaison 1993/94: Es bestätigten sich die Befürchtungen der Fußballfans und nach 27 Jahren ging es nach 24 : 36 Punkten und 42 : 57 Toren auf einem Abstiegsplatz wieder in die A-Klasse (Kreisliga).

In die A-Klassensaison 1994/1995 ging man mit 8 Spielern und 6 weiteren Neuzugängen, doch es fehlte ein Kopf in der Elf, die Vorrunde wurde mit 22 : 22 Punkten abgeschlossen. Nach einer Steigerung in der Rückrunde stand am Ende ein 7. Tabellenplatz (37 : 31 Punkte, 90 : 66 Tore).

Der Fall des TSV Hirschaid ging in der A-Klassensaison 1995/96 weiter und trotz der Reaktivierung von erfahrenen Spielern wie Hubert Göller und Herbert Weinkamm konnte der Abstieg in die B-Klasse nicht verhindert werden, wo man zuletzt vor 30 Jahren spielte.

Als Hans Erhard die Abteilung im Jahr 1996 nochmals übernahm, zeigte der Trend nach oben. Klaus Dennerlein wurde für die Saison 1996/97 als neuer Trainer verpflichtet und man wollte überwiegend auf junge, eigene Spieler bauen. Es gelang, 12 Spieler, fast alle aus der eigenen Jugend, teils von anderen Vereinen zurückzuholen. Zur Winterpause stand die TSV-Elf mit 35 Punkten und 30: 10 Toren auf Platz 3. Aus den restlichen 14 Spielen der Rückrunde wurden 28 Punkte und 35 : 17 Tore erreicht (2. Tabellenplatz bei 63 Punkten und 65 : 27 Toren. In der Relegationsrunde zur Kreisliga wurde der Kreisligist SV Dörfleins mit 4 : 1 besiegt und die Rückkehr in die Kreisliga geschafft. Peter David übernahm 1997 die Leitung der Fußballabteilung und es begann eine weiter erfolgreiche Entwicklung der Fußballabteilung.

Die Kreisligasaison 1997/98 konnte man sich sportlich behaupten, doch in der Mannschaft brodelte es. Das Verhältnis zwischen Trainer Dennerlein und dem Team war zerworfen und nach der Winterpause sackte die TSV-Elf in die Nähe der Abstiegszone ab. Es kam zur Trennung mit Klaus Dennerlein, Interimstrainer Manfred Böhm übernahm die Mannschaft. Am Ende wurde ein repektabler 7. Tabellenplatz mit 48 Punkten und 55 : 55 Toren erreicht.

Kreisligasaison 1998/99: Bernhard Limmer (FC Röbersdorf) übernahm das Traineramt. Er leistete gute Arbeit, lange Zeit stand die TSV-Elf auf dem 2. Tabellenplatz. Am Ende ging im Kampf um Platz 2 gegen die Reserve des SC 08 Bamberg etwas die Luft aus, doch die Saison endete mit einem schönen Erfolg: 3. Platz (63 Punkte bei 76 : 45 Toren)

Kreisligasaison 1999/2000: Es gab es mit 5 anderen Teams an der Tabellenspitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in den entscheidenden Spielen versagten jedoch dem TSV-Team die Nerven und es reichte am Schluß zum 4. Tabellenplatz (62 Punkte, 74 : 44 Tore).

Zusammenfassung der Spielzeiten 1980/81 - 1988/89

In der Landesligasaison 1980/81 löste Spielertrainer Erich Huttner Zoe Zenger als Trainer ab und die Vorrunde wurde bei 2 Spielen Rückstand gegenüber den Konkurrenten mit dem 2. Platz mit 19 : 11 Punkten in 15 Spielen abgeschlossen. Doch die Leistungen in der Rückrunde schwankten doch stark, so dass dennoch ein respektabler 5. Tabellenplatz mit 43 : 25 Punkiten und 72 : 61 Toren erreicht wurde.

Ab 1981 wurde Robert Kügel als Abteilungsleiter für den TSV tätig. In der Landesligasaison 1981/82 verließ Erich Huttner den Verein, er wurde von Rudi Gußner (TSV Altenfurt) abgelöst. Mit Herbert Weinkamm, Josef Dorn und Rudi Postler gingen weitere Leistungsträger der 1. Mannschaft den Verein. Als Saisonziel wurde das gesicherte Mittelfeld ausgegeben. Die Saison verlief turbulent und bereits im Oktober beendete Rudi Gußner bereits wieder die Trainertätikgiet und sein Nachfolger Heinz Eger konnte den Abwärtstrend nach 5 Niederlagen in Folge nicht mehr stoppen.  Die Mannschaft konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Es folge der Abstieg durch Platz 16 mit 26 : 46 Punkten und 49 : 74 Toren und es ging wieder zurück in die Bezirksliga.

In der Bezirksligasaison 1982/83 war die TSV-Elf sehr erfolgreich und konnte die Vorrunde nach 15 Spielen bei 23 : 7 Punkten und 31 : 19 Punkten als Halbzeitmeister abschließen. Auch die Rückrunde verlief erfreulich und der TSV schaffte auf Anhieb als Meister der Bezirksliga mit 39 : 17 Punkten und 57 : 32 Toren die Rückkehr in die Landesliga. Heinz Eger beendete nach diesem Erfolg seine Trainertätigkeit.

Georg Hoydem wurde als Trainer für die Landesligasaison 1983/84 verpflichtet, der keine leichte Aufgabe hatte: denn nicht weniger als 6 feste Absteiger sollte es in dieser Saison geben. Ziel konnte nur der Klassenerhalt sein. Man konnte lange den 14. Tabellenplatz halten, was zur Relegation gereicht hätte, doch 3 Niederlagen in Folge in der Rückrunde warfen das Team in die Abstiegsränge zurück. Nach 3 weiteren Niederlagen zum Saisonschluß war der Abstieg mit 28 : 48 Punkten und 50 : 84 Toren (17. Platz) besiegelt.

In der Bezirksligasaison 1984/85 übernahm Helmut Weber (vorher ASV Herzogenaurach) das Traineramt. Er riss mit seiner Führungsart Spieler und Fans mit und die Vorrunde wurde mit der Herbstmeisterschaft der Bezirksliga abgeschlossen. Doch in der Rückrunde baute die TSV-Elf etwas ab und es konnte ein Platz im oberen Tabellendrittel erreicht werden.

In der Bezirksligasaison 1985/86 ging es hingegen mehr oder weniger gegen den Abstieg. Erst im letzten Heimspiel fiel dann die Entscheidung mit einem 2 : 0 gegen den FC Falke Röbersdorf. Die Saison wurde mit dem 12. Platz bei 30 : 34 Punkten und 50 : 52 Toren abgeschlossen.

In der Bezirksligasaison 1986/87 gingen mit Peter David, Klaus Rudel, Siegfried Panzer, Gerhard Först, Ernst Bauer, Richard Spies etliche wichtige Spieler und Erwartungen waren nicht allzuhoch. Auch Trainer Helmut Weber verließ den Verein und Heinz Rettig wurde als Nachfolger verpflichtet. Die Hinrunde wurde mit dem 9. Platz (16 : 22 Punkte, 33 : 34 Tore) abgeschlossen. Nach schwachem Rückrundenauftakt war Heinz Rettig das Handtuch und der Trainer der 2. Mannschaft, Richard Wittke, übernahm das Training. Das Ziel Klassenerhalt konnte mit dem 9. Platz zum Saisonende erreicht werden.

In der Bezirksligasaison 1987/88 wurde ein Platz unter den ersten 6 Mannschaften als Ziel ausgegeben, der als Qualifikation für die neugeplante Bezirksoberliga notwendig war. Heinz Eger kehrte als Trainer zum TSV zurück. In der Winterpause wurde der 6. Platz belegt, doch zum Saisonschluß belegte man sensationell gemeinsam mit dem TV Ebern den 2. Platz! In einem Entscheidungsspiel um den Vizemeistertitel (Aufstiegsberechtigung zur Landesliga) gewann man beim TSV Eintracht Bamberg vor 850 Zuschauern gegen den TV Ebern 3 : 0. Das erste Ausscheidungsspiel gegen den SV Mitterteich wurde noch mit 3 : 1 gewonnen, doch das zweite Spiel gegen den FC Kickers Würzburg mit 0 : 3 verloren. Der Traum von der Landesliga war ausgeträumt. Trotzdem war dies ein riesiger Erfolg und die Qualifikation zur Bezirksoberliga Oberfranken war erreicht!

In der Bezirksoberligasaison 1988/89 war das Ziel ein gesicherter Mittelplatz. Doch der Start in die Saison gelang: Nach 8 Spieltagen und dem 4. Auswärtssieg in Folge wurde die Tabellenführung übernommen und 2 Spiele vor Ende der Hinrunde stand bereits die Herbstmeisterschaft fest. Der Vorsprung zum Tabellenzweiten VfL Frohnlach betrug bereits 6 Punkte. Auch in der Rückrunde konnte die Mannschaft ihre Tabellenführung  weiter bestätigen und 4 Spieltage vor Schluß betrug der Vorsprung bereits 8 Punkte vor dem Tabellenzweiten und am drittletzten Spieltag war nach einem Punktverlust des größten Verfolgers FC Lichtenfels die Meisterschaft bereits perfekt. Hiermit stieg die Elf von Trainer Heinz Eger in die Landesliga Nord auf.

Zusammenfassung der Spielzeiten 1977/78 (Meisterschaft in der Landesliga Nord - Bayernligaaufstieg) - 1979/80 (TSV Hirschaid oberfränkischer Pokalsieger und 3. Platz Landesliga Nord)

In der Landesligasaison 1977/78 gab es einen großen Aderlass von 10 (!) Spielern und neben Spielertrainer Rolf Lamprecht wurde lediglich Torhüter Rudi Krawietz vom FC Kronach verpflichtet. Dazu kamen aus dem Verein aus der Jugend Felbinger, Gebhard, Hoff, Lunz, Schlicht, Micklin und Helmut Rudel. Doch die junge TSV-Elf übertraf die Erwartungen und zum Ende der Hinrunde besiegte die TSV-Elf im Spitzenspiel der Landesliga den Tabellenführer FC Gerolzhofen vor 1400 Zuschauern mit 1 : 0 und verkürzte den Rückstand zum Spitzenreiter auf 3 Punkte. Von einer Meisterschaft wollte zu diesem Zeitpunkt noch keiner etwas wissen. Die ersten 3 Spiele der Rückrunde wurden mit 5 : 1 Punkten abgeschlossen. Am 21. Spieltag wurde im Verfolgterduell in Hirschaid gegen den BSV Bayreuth vor 1000 Zuschauern mit 2 : 4 verloren, der Abstand zur Tabellenspitze wuchs auf 4 Punkte. Doch zum Schluss der Saison geschah das Unglaubliche: Spitzenreiter Gerolzhofen verlor die letzten 4 Spiele in Folge, während der TSV die letzten 4 Partien gewann! 3 Spieltage vor Schluß führte die TSV-Elf mit 4 Punkten Vorsprung die Landesligatabelle an. Das Derby beim FC Bamberg endete 1 : 1, das Ergebnis half dem FC Bamberg im Abstiegskampf und der TSV-Elf. Als der Unparteiische das letzte Heimspiel in Hirschaid abpfiff, gellten die Jubelschreie der TSV-Fans über das Stadion-Oval in der Regnitzau, der Bayernliga-Aufstieg wurde perfekt gemacht! Mit dem 3 : 0 über dem FC Münchberg wurde der größte Erfolg der Vereinsgeschichte mit der Meisterschaft der Landesliga Nord erreicht. Auch das letzte Spiel in Gerolzhofen wurde mit 4 : 3 gewonnen. Am Ende wurde mit 48 : 20 Punkten, 82 : 47 Toren in 34 Spielen die Meisterschaft gefeiert. Herzlichen Glückwunsch der Mannschaft und Spielertrainer Rolf Lamprecht.

Ohne Verstärkungen sollte der Ligaerhalt in der Bayernligasaison 1978/79 geschafft werden. Darüber gab es reichliche Diskussionen. Den ersten großen Achtungserfolg gab es zur Kirchweih, als im Heimspiel gegen den Titelaspiranten und Zweitligaabsteiger FC Bayern Hof vor 3500 begeisterten Zuschauern ein verdienter 2 : 1-Heimsieg erkämpft wurde. Eine Woche später erzielte im Spiel gegen die SpVgg. Büchenbach "Bieber" Klaus Dennerlein in den letzten 8 Minuten einen Hattrick und sicherte damit den 3 : 1-Heimsieg. Nach 7 Spielen befand sich der TSV mit 7 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Das Heimspiel gegen den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter ESV Ingolstadt wurde auch im Bayerischen Regionalprogramm der ARD übertragen und in einem Spiel voller Klasse, Rasse und Tempo siegte der TSV durch ein Tor von Dennerlein vor 3000 Zuschauern mit 1 : 0. Die Lamprecht-Elf siegte zu Hause 5 Mal ein Folge und stand nach dem 3 : 1 gegen den VfR Neuburg an 5. Stelle der Bayernligatabelle, es waren aber auch nur 3 Punkte bis zum 16. der Tabelle. Folgenschwer war jedoch die 3 : 0 - Niederlage in Amberg, in der teilweise brutal agiert wurde und Dennerlein durch Meßmanns Attacken so verletzt wurde, dass er länger ausfiel. Unvergessen auch das letzte Spiel der Vorrunde in Trebgast: In der 91. Minute führte der TSV in Trebgast noch mit 2 : 1, ehe er in der Nachspielzeit die Trebgaster noch 2 Treffer zum 3 : 2 erzielen konnten. In der Rückrunde fielen nach einem harten langen Winter verletzungsbedingt einige Leistungsträger aus und es bewahrheitete sich die Befürchtung, dass die Spielerdecke für die Bayernliga zu dünn war. Nach vier Niederlagen in Folge rutschte der TSV auf dem Abstiegsrang 16 ab. (27. Spieltag: 22 : 32 Punkte) Nachdem die 5 letzten Spiele der Saison in Folge verloren gingen, wurde das "Unternehmen Bayernliga" als Tabellenletzter beendet. Rolf Lamprecht beendete seine Trainertätigkeit beim TSV. Sein Nachfolger war Joe Zenger (Im Spielerkader des Deutschen Meisters 1. FC Nürnberg 1968).

In der Landesligasaison 1979/80 wurde Zoe Zenger als Trainer verpflichtet. Als Ziel wurde das vordere Drittel der Tabelle ausgegeben. Trotz etlichen Veränderungen im Spielerkader wurde die Hinrunde als Tabellenfünfter mit 19 : 13 Punkten und 29 : 20 Toren abgeschlossen. In der Rückrunde gab es 11 Siege, 4 Unentschieden und 2 Niederlagen, so daß ein hervorragender 3. Tabellenplatz mit 47 : 21 Punkten und 82 : 43 Toren erreicht wurde. Der TSV  sorgte nochmal für Aufsehen, als er 1980 mit einem 3 : 0-Sieg über den ATS Kulmbach im Bamberger Stadion Oberfränkischer Pokalsieger wurde und dadurch die erste DFB-Pokalhauptrunde erreichte. Beim Bayernligisten Kickers Würzburg wurde nach Verlängerung mit 1 : 2 verloren und man schied aus.

Zusammenfassung der Spielzeiten 1970/71 bis 1976/77

In der Bezirksligasaison 1970/71 ging man nach einem Aderlaß (Trainer und Spieler) mit sehr gemischten Gefühlen in die Saison, doch es lief besser als erwartet. Als nach 20 Spieltagen mit 17 : 23 Punkten der viertletzte Tabellenplatz belegt wurde (= Abstiegsplatz), entließ der seit 1971 neue Abteilungsleiter Adi Schraudner Trainer Herbert Matzick und verpflichtete den Fürther Ex-Nationalspieler Gottinger von der SpVgg. Fürth. Mit dem neuen Trainer ging es wieder bergauf und die Saison konnte mit  Platz 8, 32 : 32 Punkten bei 54 : 47 Toren abgeschlossen werden. Adi Schraudner war ein Glücksgriff für den TSV, den die sportlichen Leistungen gingen nach oben. Nach dieser Saison verließ leider Herr Gottinger wieder den Verein und nach Empfehlung von Gottinger wurde Herr Kretschmer aus Fürth verpflichtet. Die Mannschaft belegte in der Bezirksligasaison 1971/72 den 4. Platz mit 39 : 25 Punkten und 55 : 32 Toren. Nach dieser Saison konnte Herr Wiesneth aus Bamberg als neuer Trainer verpflichtet werden. Die Spieler Klaus Dennerlein und Manfred Niemcyk verließen den Verein. Eine kleine Steigerung in der Rückrunde ergab am Ende der Bezirksligasaison 1972/73 einen 10. Tabellenplatz mit 31 : 37 Punkten und 69 : 58 Toren. Ende der Saison beendete Herr Wiesneth seine Trainertätigkeit und bereits im Oktober ging sein Nachfolger Herr Müller. Dies waren keine guten Voraussetzungen für die angelaufene Bezirksligasaison 1973/74. Herbert Matzick übernahm vorrübergehend wieder das Training der 1. Mannschaft. Doch dann hatte er TSV großes Glück und es konnte Reinhard Weidhaus vom FC Bamberg als Spielertrainer verpflichtet werden. Der Abstieg konnte im Jubiläumsjahr mit dem 12. Tabellenplatz (32 : 36 Punkte) verhindert werden. Im Juli 1973 feierte der TSV Hirschaid sein 60-jähriges Bestehen und die neue Sportanlage konnte mit Spielen gegen den 1. FC Nürnberg und der SpVgg. Fürth eingeweiht werden. In dieser Bezirksligasaison 1974/75 belegte unsere Mannschaft nach 12 Spieltagen mit 13: 11 Punkten den 10. Platz (nur 3 Punkte hinter dem Spitzenreiter) und in der Rückrunde sorgte der TSV für Aufsehen: Nach der Heimniederlage zum Rückrundenstart gegen Hallstadt verloren wir nur noch ein Spiel und holten sage und schreibe 26 : 6 Punkte. Das brachte unsere Mannschaft noch auf dem 3. Platz. Der TSV startete als einer der Favoriten in die Bezirksligasaison 1975/76 und rechtfertigte auch diese Prognosen. Am 22.02.1976 kam es zum vorentscheidenden Spitzenspiel beim ASV Sassanfahrt vor über 3000 (!) Zuschauern. In einem echten Spitzenspiel trennten sich die beiden Mannschaften 1 : 1 - Unentschieden. Nach sieben weiteren Siegen in Folge und Ausrutschern des Verfolgers Sassanfahrt konnte am Saisonende die Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga Nord mit 57 : 11 Punkten und 99 : 24 Toren in 34 Spielen gefeiert werden. Auch die Reserve wurde in dieser Saison Meister der Bezirksliga-Reserverunde. Im Entscheidungsspiel auf neutralem Platz in Michelau wurde die 2. Mannschaft von Sylvia Ebersdorf mit 6 : 1 bezwungen. Dies war der bisher größte Erfolg des TSV, doch es sollte in den Folgejahren noch besser kommen. In der ersten Landesligasaison 1976/77 kam unser "Bieber" Klaus Dennerlein von der SpVgg. Fürth zurück und aus der A-Jugend des TSV, die in der Bayernliga spielte, rückten einige hoffnungsvolle Talente nach. Am Ende der Vorrunde wurde nach 17 Spielen der 10. Platz mit 16 : 18 Punkten und 38 : 33 Toren belegt. Die Saison wurde auf Platz 7 mit einem Punktekonto von 35 : 33 und einem Torverhältnis von 78 : 64 abgeschlossen. Nach dieser Saison verließ Reinhard Weidhaus nach vierjähriger Trainertätigkeit den Verein und wurde für seine erfolgreiche Arbeit gewürdigt. Als neuer Spielertrainer wurde Rolf Lamprecht vom FC Bamberg verpflichtet.

Zusammenfassung der Spielzeiten 1964/65 bis 1969/70

1965 war ein ganz verrücktes Jahr, man belegte mit nur einem Punkt Rückstand den 2. Platz in der A-Klasse und verpasste nur ganz knapp den Aufstieg in die Bezirksliga. Dann das unfassbare: Mit der gleichen Mannschaft mussten wir in der A-Klassensaison 1965/1966 in die B-Klasse absteigen. So konnte es nicht weitergehen und man verpflichtete Spielertrainer Manfred Fried vom 1. FC Bamberg, der eine junge Mannschaft aufbaute  Mit ihm kam der Erfolg zurück und man wurde in der Saison 1966/1967 mit 47 : 17 Punkten, 133 : 41 Toren in 32 Spielen Meister der B-Klasse. Im entscheidenden Spiel um die Gruppenmeisterschaft wurde der FC Strullendorf nach 2 Entscheidungsspielen mit 1 : 1 und 5 : 2 geschlagen. Im Spieljahr 1967/1968 wurde man punktgleich mit dem ASV Sassanfahrt Meister der A-Klasse. (42 : 18 Punkte, 82 : 51 Tore) Im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft wurde der ASV beim SC 08 Bamberg vor 4400 Zuschauern (!) mit 1 : 0 besiegt. Aber die Freude währte nur kurz, denn am "Grünen Tisch" wurde der VfL Jahn Bamberg zum Meister und Aufsteiger erklärt. Die junge Mannschaft ließ sich aber nicht entmutigen und schaffte in der Folgesaison 1968/1969 mit 51 : 9 Punkten und 101 : 34 Toren wiederum den Meistertitel in der A-Klasse. Erfolgreichster Torschütze war Manfred Niemczyk mit 28 Toren. Es war eines der erfolgreichsten Jahre, denn gleichzeitig wurde auch die 2. und 3. Mannschaft Meister in ihren Klassen. Bedauerlich allerdings war in diesem Jahr der Sportunfall des ausgezeichneten Torhüters Helmut Schmitt.

Gleich in der ersten Bezirksligasaison 1969/70 konnte unsere Mannschaft die Vizemeisterschaft mit 42 : 22 Punkten und 81 : 61 Toren erreichen. Spielertrainer Manfred Fried wurde anläßlich einer Feierstunde verabschiedet.

Fußball beim TSV Hirschaid in den ersten Nachkriegsjahren bis 1965

In diesen Jahren erlebte der Verein Höhen und Tiefen. So spielte man in den Jahren 1947 bis 1949 in der Kreisliga und von 1949 bis 1954/55 in der A-Klasse, welche damals die Kreisliga ablöste. 1955/56 stieg man in die B-Klasse ab, nach nur 2 Spielzeiten schaffte unsere Mannschaft aber wieder den Sprung in die A-Klasse, in der wir uns bis zur Saison 1964/65 etablierten. Ab 1964 übernahm unser aktiver Torwart Josef Baier die Fußballabteilung. Er veränderte die Strukturen des Vereins, indem er durch verschiedene Aktivitäten, wie etwa Trainingslager, Ausflüge oder Totorunde den Gemeinschaftssinn verstärkte. Das sollte sich auch sportlich auszahlen.

Die Anfangsjahre des Fußballs beim TSV Hirschaid (1913 - 1945)

Nach der Gründung des Turnvereins Hirschaid am 15. Juni 1913 wurde 1920 die Sparte "Fußball" im Verein aufgenommen. Diese Abteilung hatte nur bis 1924 Bestand. Dann gründete man einen eigenen Fußballverein, die SpVgg. Hirschaid. Johann Baptist Zenk wurde am 30. August 1924 von den 34 Gründungsmitgliedern zum Vorstand gewählt. Die Mittel waren in diesen Jahren der Inflation sehr bescheiden, und der Verein hatte größte Mühe, finanziell zu überleben. Trotzdem konnte auf sportlichem Gebiet schöne Erfolge errungen werden, die sich nach dem Bau eines eigenen Spielfeldes (Einweihung am 6. August 1933) stetig nach oben bewegten.

 In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 kam der organisierte Sport in Hirschaid zum Erliegen.

Am 11. November 1945 schlossen sich der Turnverein und die Spielvereinigung zum Turn- und Sportverein (TSV) Hirschaid zusammen. Die große Zeit der Fußballer kam nach 1945. Mit dem Spieler Fritz Meusel wurde in kürzester Zeit bis zum Jahre 1947 der Aufstieg in die Kreisliga Oberfranken West geschafft. Diese noch heute unter den Namen "Kreisligaelf" bekannte Truppe kämpfte sich ins oberfränkische Pokalendspiel, wo sie im Juni 1947 der Zweitligamannschaft des 1. FC Bamberg im Bamberger Stadion knapp mit 3 : 4 unterlag. Danach wechselten einige gute Spieler zu höherklassigen Vereinen.

 

Alle weiteren Informationen der 1. Mannschaft ab der Saison 2011/12 sind in der Rubrik "Rückblick der 1. Mannschaft" in der Homepage zu ersehen.

Öffnungszeiten unseres Vereinsheimes

 

Lizenzierte SKY-Sportgaststätte. Alle Spiele, die von SKY übertragen werden auf Großbildleinwand! 

 

 

Dienstag, Donnerstag und Freitag ab 17:00 Uhr

Samstag, während der Bundesliga-Saison, ab 15:30 Uhr

Sonntag, bei Heimspielen ab 12:00 Uhr

 

Sind sie auf der Suche nach einer geeigneten Lokalität für Feste/Feiern/

Vereinssitzungen etc.?

Gerne richten wir ihre Feier/Vereinstermin aus! Warme Küche kann auf Anfrage organisiert werden!

Richten Sie ihre Anfrage gerne persönlich, während der Öffnungszeiten, an unseren Vereinswirt, Georg Dürr, 

Tel. 01515/4802742 oder Tel. 09543/201 oder per e-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Das TSV-Team freut sich auf Ihren Besuch!